Hinter der Kamera.

Ich heiße Maria.
Ich liebe Hund, Pferd und Autos, nach denen ich mich quietschend umdrehe.
Fotografie, die sich nicht wie ein Termin anfühlt – sondern wie ein verdammt guter Nachmittag.

Wer ich bin, wenn die Kamera unten liegt

Ich heiße Maria. 29. Lörrach, Dreiländereck. Wenn du mich triffst, hörst du vermutlich das vertraute Knarzen meines Twingo 1 – ein treuer Weggefährte mit eigenem Kopf. Zu Hause regieren zwei Hunde den Alltag, und abends reise ich durch zig Welten am PC.

Seit 2023 halte ich Momente für Menschen fest, die keine Lust auf den üblichen Fotostudio-Zirkus haben. Zu mir kommen Leute, die nicht posen wollen, sondern einen Ort suchen, an dem sie einfach durchatmen können. Und am Ende nehmen sie Bilder mit nach Hause, an denen der Tag noch mit all seinen Farben, Gerüchen und Gefühlen klebt.

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Da war zuerst Lea.

Lea wurde siebzehn. Und ich glaube, ein Teil von dem, was ich heute fotografiere, hat mit ihr angefangen. Sie war nicht einfach „mein Hund“. Sie war da. In meinen guten Tagen, in meinen schlechten, in diesem völlig normalen Alltag, aus dem man Jahre später plötzlich die kostbarsten Einzelheiten vermisst. Ein bestimmter Blick. Eine bestimmte Schlafposition. Das Geräusch, wenn sie irgendwo aufgestanden ist. Ich habe irgendwann angefangen, diese Dinge fotografieren zu wollen. Nicht, weil sie perfekt waren. Sondern weil sie Lea waren.

Und vielleicht ist genau das der Kern von Kameralaus geblieben. Ich möchte das festhalten, bei dem man später einmal davorsteht und sofort wieder weiß, wie sich dieser Moment angefühlt hat.

Die Autos in meinem Leben.

Da war ein VW T3 Multivan namens „DJ“ – für andere ein altes Auto, für mich als Kind eine eigene Welt. Diese kantige Form, das Gefühl, überallhin fahren zu können. Und dann gab es Sir Twinkletoni. Mein Twingo 1. Er gehörte meiner Oma, ich saß schon als Kind darin. Irgendwann wurde aus diesem kleinen Auto eine Erinnerung mit Lenkrad. Eines dieser Dinge, bei denen man einfach dasitzt, den Schlüssel in der Hand, und für einen Moment wieder ein bisschen jünger ist.

Vielleicht habe ich deshalb einen weichen Punkt für Dinge, die eine Geschichte haben. Für Autos, an denen jahrelang geschraubt wurde. Für Motorräder, die nach einer Tour noch warm sind. 

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Maria Jurgons, die Kameralaus, DIE Fotografin für Hochzeiten in Lörrach, im Dreiländereck, in Basel

Das „Hier und Jetzt“.

Heute gehören Fenja und Rosalie zu meinem Leben. Zwei Hunde, zwei Persönlichkeiten, zwei völlig unterschiedliche Arten, den Alltag zu sabotieren. Und vermutlich auch zwei sehr gute Gründe dafür, dass ich regelmäßig mit dreckigen Hosen und Haaren auf der Kleidung nach Hause komme.

Ich liebe Tiere mit Charakter. Nicht nur die schönen, gut erzogenen, die auf Kommando irgendwo hinsehen. Ich mag das Pferd, das erst mal Abstand hält. Die Katze, die genau dann kommt, wenn man aufgehört hat zu warten. Den Hund, der beschlossen hat, dass Fotografieren definitiv optional ist. Dieses kleine Eigenleben sollte man ihnen nicht abtrainieren, nur damit ein Bild ordentlich aussieht.

Warum meine Bilder sich anders anfühlen

Mich interessiert die Stelle, an der jemand aufhört zu performen. Beim Hund ist das oft der dritte Atemzug, nachdem wir aufgehört haben, „Sitz“ zu sagen. Beim Paar ist es der Moment, in dem die Hand nicht mehr weiß, wohin mit der Nervosität, und sich einfach in die andere legt. 

Deshalb sind meine Shootings kurz, draußen, und ohne Theater. Eine bis vier Stunden. Mehr braucht ein gutes Bild selten. 

Was du von mir erwarten kannst

Was du nicht bekommst

Wenn du eine Fotografin suchst...

Wenn du eine Fotografin suchst, die laut ist, dich schön drapiert und „noch ein Lächeln“ ruft: Es gibt viele. Wenn du eine suchst, die leise genug ist, dass dein Hund denkt, sie gehöre zum Rudel – dann schreib mir.

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